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Programm > Antikes Rom
Ovid gibt den Besuchern Ratschläge zur erfolgreichen Liebesanbahnung im Circus - die Liebe zum Circus und den darin stattfindenden Wagenrennen war den Römern dagegen quasi in die Wiege gelegt: Schon zur Zeit der Stadtgründung war das Vallis Murcia zwischen dem Palatin und dem Aventin Schauplatz von Wagenrennen - so will es zumindest die Sage: Das Rennen, mit denen Romulus die Sabiner samt Frauen und - vor allem - Töchtern nach Rom lockte, soll hier stattgefunden haben. Auch heute versammelt man sich hier, wenn es etwas zu feiern gibt - etwa die Fußball-Weltmeisterschaft 2006.
Der Circus bestand aud einer langen von Sitzreihen (cavea) flankierten Rennbahn. Die Rennbahn wurde der Länge nach durch einen Wall, die zu umfahrende spina mit Wendemarken (metae) an beiden Enden, geteilt. Diese spina wurde allmählich immer Kunstvoller gestaltet.
Im Circus Maximus in Rom befanden sich am einen Ende der spina die sieben großen hölzernen Eier, von denen nach Umfahrt eines entfernt wurde, um den Stand des Rennens anzuzeigen. Am anderen Ende waren zum gleichen Zweck sieben drehbare Delphine aufgestellt. Augustus schmückte die spina mit einem ägyptischen Obelisk; Claudius ließ die metae vergolden und die Ställe in Marmor neu bauen. Die hölzernen Sitzreihen wurden teilweise durch steinerne ersetzt und die Bahn nach und nach vergrößert, bis sie ihre endgültige Dimension erreicht hatte. 200 m breit und 600 m lang, flankiert von Sitzreihen für über 200 000 Personen.
Adresse:
Via del Circo Massimo
00153 Roma
Haltestelle:
Tram 3 "Aventino/Circo Massimo",
Busse 23, 30, 44, 60, 63, 75, 81, 95, 122, 160, 170, 175, 271, 280, 628, 673, 715, 716, 781
Hier erfahrt Ihr mehr über den Circus Maximus.