KGRM Rom-Studienfahrt 2010


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Engelsburg

Programm > Antikes Rom

Nicht weit vom Petersdom und seiner Kuppel entfernt, bietet die Engelsburg einen nicht minder schönen Blick über das Centro Storico und auf den Tiber. Ein Vorteil gegenüber der Kuppel: Man hat einen hervorragenden, freien Blick auf den Petersdom und Michelangelos Meisterwerk!

Nach dem Vorbild des Augustusmausoleums gab Kaiser Hadrian ein Grabmonument für sich und seine Familie in Auftrag. Es wurde im Jahr 139 n. Chr. fertiggestellt.

Am Ende des 3. Jahrhunderts wurde Hadrians Grabmal als Brückenkopf am rechten Tiberufer in die Befestigungen der Aurelianischen Mauern einbezogen.

Danach diente es bis zur Neuzeit als Festung und Fluchtburg für die Päpste, Schatzkammer und Gefängnis. Heute ist die Engelsburg ein Museum. Unter anderem können die luxuriös ausgestatteten Papstgemächer besichtigt werden.

Ihren Namen hat die Engelsburg von einer Begebenheit aus dem Jahr 590: Papst Gregor dem Großen soll in einer Vision der Erzengel Michael über der Festung erschienen sein, der sein Schwert in die Scheide steckte. Damit zeigte er das Ende der Pestepedemie an, die damals in Rom gewütet hatte.

Daran erinnert die Bronzestatue auf der Engelsburg (aus dem Jahr 1733). Ursprünglich befand sich eine Quadriga auf dem Hadrians-Mausoelum.

Musikfreunde werden die Engelsburg als Schauplatz des dritten Aktes der Oper „Tosca“ von Giacomo Puccini kennen.

Heute befindet sich hier in 58 Sälen das „Museo Nazionale Militare e di Arte“ mit Fresken und Waffensammlungen von der paläolithischen Zeit bis zur Renaissance.

Lungotevere Castello
Buslinien 23, 34, 40, 62, 98, 271, 280, 982

Öffnungszeiten (ohne Gewähr):
Dienstag bis Sonntag 9.00–18.30 Uhr

Adresse:
Lungotevere Castello 50
00193 Roma

Haltestelle:
23, 34, 40, 62, 64, 271, 280, 932

Eintritt:
5 EUR, 2,50 EUR red.

Hier erfahrt Ihr mehr über die Engelsburg.


Die Engelsbrücke gilt als die schönste Brücke in Rom.

Bis zur Neuzeit war sie neben der Milvischen Brücke einer der zwei Zugänge zur Stadt von Norden. Sie wurde als Zugang zur Engelsburg in den Jahren 134–139 n. Chr. unter Kaiser Hadrian errichtet. Ihr antiker Name war Pons Aelius nach dem nomen gentile (Familiennamen) des Kaisers. Die drei mittleren Bögen stammen noch aus dieser Zeit.

Die zehn Engelsfiguren und das Geländer der Brücke entwarf Gian Lorenzo Bernini im Jahr 1668. Bernini hat selbst zwei der Engel ausgeführt, seine Schüler die übrigen acht. Die Gegenstände, die die Engel halten, sind solche, die bei der Passion Christi gebraucht wurden, wie Geißeln, das Schweißtuch, Nägel, eine Lanze und das Kreuz.

Die Brücke ist heute für den Autoverkehr gesperrt und somit Fußgängern vorbehalten. Schon im Heiligen Jahr 1300 musste auf der Brücke eine Einbahnregelung eingeführt werden, um dem Andrang der Pilger Herr zu werden.

Piazza Ponte Sant’Angelo/Lungotevere Castello
Buslinien 23, 34, 40, 62, 98, 271, 280, 982

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